TICKETS
Telefonischer Ticketverkauf:  0471 / 053 800 (Uhrzeiten 11-14 / 17-19)
10.07.2019, h 21.00 -
KiMM / Meran

Ivan Lins & Friends featuring Antonio Faraò

https://tickets.fondazioneteatro.bolzano.it/application.aspx?id=3154
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11.07.2019, h 21.00 - KiMM / Meran

Linda Oh Quartet

https://tickets.fondazioneteatro.bolzano.it/application.aspx?id=3155
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12.07.2019, h 21.00 - KiMM / Meran

Bobby Previte's Classic Bump Band
https://tickets.fondazioneteatro.bolzano.it/application.aspx?id=3156

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10.+11.+12.07.2019 -
KiMM / Meran

Mini ABO - MeranoJazz

https://tickets.fondazioneteatro.bolzano.it/application.aspx?id=3157

Konzerte

Ivan Lins & Friends

MI 10-07-2019 - 21:00

Der brasilianische Sänger und Komponist Ivan Lins hat eine 50-jährige künstlerische Karriere hinter sich. In Rio de Janeiro geboren, aber in Boston aufgewachsen, ließ er sich ursprünglich zum Chemieingenieur ausbilden, bis seine Liebe zum Liederschreiben am Klavier überhandnahm. Seine Musik ist von brasilianischen Melodien und Rhythmen inspiriert. Natürlich konnte er sich damals nicht vorstellen, einmal an der Seite von Stars wie Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, Barbra Streisand und Chaka Khan aufzutreten, auch nicht einen Grammy Award mit eigener Musik, zu gewinnen (für die Aufführung von „She Walks This Earth“ von Sting) und viele Male den Latin Grammy Award.

In seiner Konzerttätigkeit begegnete Lins oft großen Jazzstars und schwarzen Musikern, von George Benson bis Quincy Jones. Genauso hat er mit vielen Solisten der italienischen Jazzszene zusammengearbeitet. 2018 trat er z.B. beim Festival Ravello mit Ferruccio Spinetti und Giovanni Ceccarelli auf. Beim heutigen Konzert hat er sich mit Musikern umgeben, die zu den bedeutendsten der nationalen Szene zählen, nämlich den Pianisten Antonio Faraò, der Schlagzeuger Mike Baker und den Kontrabassisten Nema Antunes.

Linda Oh Quartett

DO 11-07-2019 - 21:00

Das Meraner Publikum konnte die junge Kontrabassistin Linda May Han Oh 2018 im Kursaal an der Seite des Pat Metheny Quartettes kennen und schätzen lernen. Die Musikerin zeigte dabei, dass sie sowohl für den anspruchsvollen Leader eine solide Begleiterin hergab als auch gleichzeitig ihr solistisches Temperament zur Geltung bringen konnte, indem sie Freiräume geschickt nutzte.

Die in Malaysia geborene und in Australien aufgewachsene Musikerin schloss ihr Studium in den USA an der Manhattan School of Music ab. In der Folge trat sie durch hochkarätige Zusammenarbeiten hervor, bei denen sie u.a. mit Joe Lovano, Dave Douglas, Vijay Iyer und Geri Allen auftrat. Als Leader nahm sie bereits vier Platten auf, von denen zwei vom Douglas-Label Greenleaf Records veröffentlicht wurden.
Im Laufe der Jahre hat sich die Zusammenarbeit mit den Musikern des aktuellen Quartetts gefestigt. Seit 2012 und der Aufnahme von „Initial Here“ ist Schlagzeuger Rudy Royston an ihrer Seite. Dann gesellte sich Gitarrist Matthew Stevens dazu, der 2017 auf dem Album „Walk Against Wind“ mitwirkte. Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Saxofonisten Greg Ward, der zuerst in der Chicagoer Szene aktiv war und seither in New York. Wards Name taucht im Umfeld von Kultgruppen wie Tortoise ebenso auf wie an der Seite von bedeutenden Musikern der zeitgenössischen Szene, etwa den Drummern Makaya McCraven und Mike Reed oder der Flötistin Nicole Mitchell.

Bobby Prevites Classic Bump Band

„20 Jahre Reunion Band“

FR  12-07-2019 - 21:00

In seiner mehr als 30-jährigen Tätigkeit hat Bobby Previte die Musik mit offenem Blick und Geist durchforstet. Sein Ziel: das Schlagzeug in seiner Funktion zu erweitern und zu bereichern. Das Drum-set ist bei ihm zum vollwertigen Instrument geworden, das in den Arrangements gleichwertiger Partner ist. Dabei bringt es sich in Beziehung zu den Musikstücken und bestimmt Richtung und Entwicklung der Performance entscheidend mit. Sein stilistischer Ansatz geht auf Max Roach zurück, was schon 1985 in der Aufnahme von „The Sonny Clark Memorial“ von John Zorn mit Wayne Horvitz am Klavier zu hören war. Previte hat bis heute viele Ensembles unterschiedlicher Ausrichtung geleitet. Sie waren beispielsweise von der bildenden Kunst angeregt. So etwa eine vom Maler Joan Miró inspirierte Aufnahme aus dem Jahr 2001, bei der er mit wichtigen Protagonisten der zeitgenössischen Szene zusammenarbeitete.
Eine seiner bedeutendsten Gruppen war zweifellos Bump, bekannt für ihr kunstvolles Zusammenspiel von komponierten Partien und Improvisation. In der Band vereint er nun wieder prominente Persönlichkeiten wie Wayne Horvitz, Ray Anderson, Marty Ehrlich und Jerome Harris. Die Wiederaufnahme dieses Projekts nach zwanzig Jahren verspricht für das Publikum neue und außergewöhnliche Hörerlebnisse, auf die man sich freuen kann. Übrigens: 2012 war Bobby Previte als Artist in Residence bei der Meraner Jazzakademie im Einsatz, eine Rolle, die dieses Jahr Ray Anderson innehat.

Profil

MeranJazz hatte von Beginn an den Auftrag, exemplarische Aufführungen aus dem Bereich Jazz und der afroamerikanischen, improvisierten Musik nach Meran zu bringen. Ziel war und ist es, die wichtigsten stilistischen Vertreter*innen aus diesen Genres in einem kleinen feinen Musikereignis in Meran zu versammeln. Es fand in den vergangenen Jahren als sommerliche Freilichtveranstaltung im Park von Schloss Kallmünz statt, vorher im Kursaal und Stadttheater. In der Kombination mit der Meraner Jazzakademie ist es seit 2002 ein einzigartiger regionaler Kristallisationspunkt der Jazzkultur auf hohem Niveau.

GESCHICHTE

Das Festival Meran Jazz wurde 1996 gegründet und ist als Initiative vom Kulturamt der Gemeinde Meran ausgegangen. Vorgänger war einige Jahre lang die Initiative „Jazz’n“ des Theaters in der Altstadt. Meran Jazz bereichert die Palette der Meraner und Südtiroler Musikereignisse mit Musikern und Musikgruppen von Weltformat aus dem Bereich der afroamerikanischen, improvisierten Musik. Seit den Anfängen bot es über 50 Konzerte auf einem konstant hohen künstlerischen Niveau. Das zeichnet das Festival auch vor anderen aus. Als Rahmenprogramm des Festivals finden ebenso die Abschlusskonzerte der mitteleuropäischen Jazzakademie statt, bei der häufig neben den jungen Jazztalenten die Lehrer in Jam Sessions zu hören sind.

Das Who is Who der Jazzszene

Die Musiker und Gruppen, die seit der Jahrhundertwende beim Meraner Jazzfestival zu hören waren, gehören zu den berühmtesten weltweit und lassen sich in jeder einschlägigen Enzyklopädie an prominenter Stelle nachschlagen. Sie lesen sich wie das Who is Who der Szene.
Eine unvollständige Auswahl:
Billy Cobham, Oregon, Jan Garbarek Group, Al Di Meola, Miroslav Vitous, Mulgrew Miller, Richard Galliano, Don Byron, Marc Ribot, Dee Dee Bridgewater, Wolfgang Muthspiel, Ron Carter, Jack DeJohnette, John Scofield, Larry Goldings, Mike Mainieri & Steps Ahead, Geri Allen, Franco D'Andrea, Enrico Rava, Randy Weston, Roy Hargrove, Lydian Sound Orchestra, Roswell Rudd, Joe Lovano, Dave Liebman, Steve Swallow, Adam Nussbaum, Larry Coryell, Eddie Palmieri, The New York Voices, Dave Douglas, Uri Caine, Ray Anderson, Dave Holland, Carla Bley, Victor Wooten, Mike Stern, Bob Franceschini, Peter Erskine, David Krakauer, Fabrizio Bosso, Norma Winstone, Matthias Schriefl, Tom Harrell, Scott Colley, Ravi Coltrane, Javier Girotto & Aires Tango, Denis Chambers, Dean Brown, Daryl Jones, Dado Moroni, Eddie Gomez, Joe La Barbera, Christian McBride, Omer Avital u.a.